Mein indischer Kollege findet die Strassen hier allerdings sehr gut, im Vergleich zu den indischen. Da wimmelt es nur so von Schlagloechern, und am schnellsten und sichersten bewegt man sich dort mit einem Motorrad fort. Damit kann man naemlich die Schlagloecher leichter umfahren...
Mittwoch, 29. Oktober 2008
Amerikanische Strassenverhaeltnisse
Ist euch schon mal aufgefallen, dass die Autos in amerikanischen Fernseh- und Kinofilmen immer sehr weiche Stossdaempfer haben? Amerikanische Autos sind weich gefedert, und das ist bei der Qualitaet der hiesigen Strassen auch noetig. Mit einem europaeischen Auto mit harter Achsaufhaengung wuerde man sich hier nach laengerem Fahren wahrscheinlich einen Bandscheibenschaden zuziehen. Ich merke das beim Fahrradfahren jedesmal deutlich. Auf manchen Strassen waere eine Federgabel schon angebracht.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Neue Heimat USA
Ende September bin ich von Amsterdam (Niederlande) in die USA umgezogen, nach Foster City in Kalifornien. Foster City liegt in der San Francisco Bay Area suedlich von San Francisco, genauer gesagt auf der Peninsula, am noerdlichen Rand des Silicon Valley. Seit 1. Oktober arbeite ich bei Cataphora in Redwood Shore. Leider kann ich nun nicht mehr ins Bimhuis in Amsterdam gehen, dafuer sind die CD's hier in Amerika aber viel billiger als in Europa (vor allem in den Niederlanden), so dass ich von nun an wieder mehr Jazz aus der Konserve geniessen werde.
Vor dem Abflug in Schiphol hatte ich nur eineinhalb Stunden geschlafen (ihr glaubt nicht, wieviel Arbeit es ist, eine Wohnung leer zu raeumen, alleine die Berge Abfall, die da zu entsorgen sind...). Dadurch war ich dann im Flugzeug so muede, dass ich waehrend des Fluges geschlafen habe, was ich normalerweise nicht kann, und ausserdem hatte ich damit zwei Drittel der Zeitverschiebung schon vorher aufgeholt, so dass ich bei der Ankunft in Amerika keinerlei Jetlag fuehlte.
Nach 8,5 Stunden Flug Ankunft in Philadelphia, Einreise in die USA mit H1B-Status, Gepaeck durch den Zoll und wieder einchecken, zwei Stunden Aufenthalt (Genug um was zu essen, denn das Essen im Flugzeug reicht fuer so eine lange Reise nicht aus), dann Weiterflug nach San Francisco (nochmal fuenfeinhalb Stunden).
Zum Thema Gepaeck: Ich hatte mein Fahrrad mitgenommen, in einem grossen Fahrradkarton, ausserdem einen grossen Koffer als checked baggage und einen kleinen als Handgepaeck. Ich hatte vorher zweimal bei US Airways angerufen, beidesmal die Aussage, Fahrrad kostet $100 (wegen der Uebergroesse), und zaehlt als checked baggage, maximal zwei Stueck checked baggage sind erlaubt, danach kostet es extra. Die gleiche Information auf der Webseite von US Airways. Am Flughafen in Schiphol beim Checkin war ploetzlich keine Rede mehr von $100, auf mein Nachfragen rief die freundliche Mitarbeiterin selber zweimal bei US Airways an um nachzufragen, aber das Fahrrad kostete nichts extra.
Ueber die Behandlung von Gepaeckstuecken auf Flughaefen hoert man ja viel. In Philadelphia war mein Fahrradkarton noch fast so wie beim Einchecken in Schiphol. In San Francisco wartete ich dann lange vergebens beim Excess Baggage Schalter, aber das Fahrrad kam nicht an. Mein Bekannter, der mich am Flughafen abholen wollte, auch nicht. Das Fahhrad musste in Philadelphia nochmal gescannt werden und verpasste dadurch das Flugzeug und wuerde erst mit dem naechsten Flug ankommen. Da ich wieder Adresse noch Telefonnummer meines Bekannten bei mir hatte, wohl aber in meiner Email, liess mich die sehr freundliche Frau am Excess Baggage Schalter mal eben auf ihrem Computer meine Email lesen und mich dann auch noch mit ihrem Telefon anrufen. Der Vorteil davon war, dass das Fahrrad am naechsten Tag geliefert wurde und wir es nicht ins Auto packen mussten. Der Karton sah allerdings ziemlich veraendert aus... Zum Glueck war das Fahrrad bis auf ein paar Kratzer unbeschaedigt.
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